Die Idee

Zeitungen in aller Welt werden elektronisch produziert. Warum dann nicht auch die Zeitung elektronisch zu den Lesern bringen?
Die Idee ist alt.

Elektronisch publizieren

Alle Daten für die Zeitungserstellung liegen zu einem bestimmten Zeitpunkt in Form von Computer-Daten dem Verlag vor. Diese Daten sind über normale Telefonleitungen zu übermitteln. Bereits vor vielen Jahren startete man Versuche aus den Zeitungsseiten Bilder zu erzeugen. Diese Bilder lagen elektronisch vor: als PDF-Format.

Bisherige Lösungen

Als Hindernisse erwiesen sich allerdings zum einen die geringe und zugleich teure Übertragungskapazität der Telefonleitungen, zum anderen benötigte der Leser auf seinem Computer ein spezielles Programm, um die Zeitungsseiten zu lesen: den Acrobat Reader.

Da die Zeitungsseite erheblich größer als der Bildschirm ist, ist das Lesen der Artikel durch ein ständiges vergrößern und mit dem Scrollen der Bildschirmseite verbunden.

Das Internet als neuer Zustellweg

Parallel dazu entstand eine neue Technik und somit auch ein neuer Zustellweg: das Internet. Verlage etablierten eigene Inhalte-Angebote im Internet. Unter den ersten, die diesen Weg beschritten, war auch der Mittelrhein-Verlag mit seinem Online-Dienst "Rhein-Zeitung online". Mit der ursprünglichen Idee, die Zeitung digital an den Leser zu bringen, hat ein Online-Dienst allerdings wenig gemein. Er ist ein selbständiges Informationsmedium.

E-Paper: Das Zeitungs-Original als Internet-Ausgabe

Nur wenige Zeitungshäuser haben sich bisher auf den ursprünglichen Gedanken der elektronischen Zustellung ihres Kern-Produkts besonnen: der Zeitung selbst. Die Rhein-Zeitung aus Koblenz nimmt hier eine Vorreiterstellung ein. Das E-Paper der Rhein-Zeitung ist die erste Internet-Zeitung, die der gedruckten Ausgabe in allen Bestandteilen (Text, Bilder, Anzeigen) entspricht. In Übersichten lassen sich die Zeitungsseiten wie das Original durchblättern.

Gewohntes Zeitunglesen - und nicht nur das

E-Paper ist allein per Browser zu lesen und bildet Internet-Merkmale ab wie z.B. aktive Links vom Inhaltsverzeichnis zur gewünschten Seite, von der Flächenanzeige zum Internet-Angebot des Inserenten oder von der Rubrik zur Datenbank. Alle in den redaktionellen Texten erwähnten Internet-Adressen sind klickbar.

Der Vorteil: Jeder Zeitungsleser kennt die "Navigation“ und weiß, auf welchen Seiten was steht und wie es angeordnet ist. E-Paper vereint damit die bekannte Struktur und Ausführlichkeit der Zeitungsausgabe mit der ortsunabhängigen und interaktiven Netznutzung.

 

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