Projekte


Kopenhagen: Auch die dänische Zeitung "Berlingske Tidende" präsentiert sich per E-Paper- Technik "wie gedruckt".

E-Paper in Kopenhagen

Auch die dänische Zeitung "Berlingske Tidende" hat jetzt ein "E-Paper" aus Koblenz. Das in Kopenhagen erscheinende Blatt nutzt die Software von RZ-Online, um sich auch im Internet "wie gedruckt" zu präsentieren. Nach einer intensiven Beratungsphase wurde im November 2003 mit den Anpassungsarbeiten begonnen.

Schon die Test-Leser bedachten das neue Angebot mit großer Begeisterung. "Berlingske Tidende" ist ein klassischer Hauptstadt-Titel mit mehr als 250 Jahren eine der ältesten Zeitungen des Landes. Das leicht konservative Blatt, dessen Schwergewicht auf Politik und Kultur liegt, hat eine Auflage zwischen 142.000 (werktags) und 165.000 (sonntags) Exemplaren.

"Berlingske Tidende" ist die erste elektronische Zeitung in Dänemark entsprechend aufgeregt reagieren dort die Medien. Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen diskutieren darüber, ob man eine Zeitung online abonnieren soll.

Ein Blick nach Koblenz hätte die Antwort gegeben, denn in seiner Heimat ist das Angebot ein Erfolg: Inzwischen nutzen mehr als 2640 Abonnenten diesen besonderen Service ihrer Zeitung aktuelle Ausgabe und Archiv, daheim, unterwegs und im Büro. (Stand: Februar 2004)
 


E-Clipping: Ein automatischer
Ausschnitt-Dienst

Ein geldwertes Angebot: "E-Clipping"

Ein komfortables Archiv gehört unbedingt zu einer elektronischen Zeitung - das zeigen die Abrufzahlen beim E-Paper der Rhein-Zeitung.

Bis zur Hälfte der werktags im Durchschnitt mehr als 20.000 Page-Impressions (Maximum bisher: 41.000) gehen auf das Konto der Recherche. Auch die Marktuntersuchungen haben schon im Vorfeld des kostenpflichtigen Angebotes belegt: Am ehesten würden die Leser für die Nutzung des Archivs bezahlen.

Da lag es nahe, die Archiv-Funktion mit einem Werkzeug zu verbinden, das sich in erster Linie an Firmen, Verwaltungen und Vereine richtet: einen automatischen Ausschnitt-Dienst. Der gibt den Abonnenten die Möglichkeit, verschiedene Suchprofile einzurichten. Gleich nach der E-Paper-Produktion durchsucht E-Paper alle abonnierten Ausgaben und versendet die Treffer an beliebige Email-Adressen wahlweise als Click-Liste oder als Text-Sammlung.

"Wie gedruckt"

Da diese Nutzer-Schicht auch wert darauf legt, den einzelnen Artikel oder Artikel-Block "wie gedruckt" zu sehen, wurde auch diese Funktion programmiert. Sie ist bereits in der Artikelansicht als Funktion "wie gedruckt" verfügbar - allerdings nur für Abonnenten.

Mit E-Clipping ist ist ein interessantes Angebot entstanden, das die Rhein-Zeitung voraussichtlich ab Februar gegen Aufpreis anbieten wird.
 


Die österreichische
"Kleine Zeitung".

Auch Graz setzt auf "E-Paper"

Die österreichische "Kleine Zeitung" setzt bei ihrem Internet- Angebot auf die "E-Paper"-Technik der Rhein-Zeitung.

Seit Dezember 2002 werden alle Ausgaben der in Steiermark und Kärnten führenden Regional-Zeitung auch online angeboten. Dabei setzt der Verlag, der zur renommierten Styria Medien AG gehört, auf eine Kundenbindungs-Strategie: E-Paper wird allen Abonnenten gratis zur Verfügung gestellt. Es ist Teil des Online-Angebotes.

Diese Strategie wird durch das E-Paper aus Koblenz erleichtert: Diese Ausgabe wurde in Graz komplett in des Content-Management-System des Online-Dienstes (Imperia) integriert. Das öffnet den Weg zu völlig neuen Angeboten bis hin zu personalisierten, aktualisierten Info-Kanälen.

Die Entwickler der Rhein-Zeitung Online traten in Graz den Beweis an, dass ihr System auch mit fremden Redaktionssystemen funktioniert. Während die Rhein-Zeitung mit Cicero arbeitet, setzt die Kleine Zeitung das Produktionssystem "alfa" ein. Die enge Verzahnung, die vom original E-Paper geschaffen wird, lässt in Graz auch zu, dass unechte Panorama-Seiten als echte Doppelseiten dargestellt werden und in ihrer Funktion Einzelseiten entsprechen. Der Leser hat die Wahl der Ansicht.

http://www.kleine-zeitung.at/
 

Homepage Seitenanfang Kontakt
Copyright ©2003 RZ-Online GmbH. Alle Rechte vorbehalten.